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OPTIK FREISE Inh. Gabriele Vogel  Dipl.-Ing. (FH) Augenoptik Die Spezialisten für besseres Sehen
Was macht ein Augenoptiker in seiner Werkstatt. Viele Kunden wissen nicht wirklich, welche Tätigkeiten notwendig sind, um eine Brille anzufertigen. Damit Sie eine Einblick gewinnen soll hier eine Stelle geschaffen werden, die genau dies beleuchtet. Dieses mal zeigen wir Ihnen wie ein “altes” Schätzchen wieder auf Vordermann gebracht wurde. Nach dem Motto, wo andere aufhören, fangen wir erst an….
Die Kundin berichtete uns, dass Sie eine Brille hat, von der sie sich nicht trennen kann. Sie sei aber in einem nicht mehr schönen Zustand und fragte uns, nachdem Sie in der Stadt wohl schon alle Kollegen besucht hatte, ob wir helfen können. Da wir in unserem Handwerk geübt sind, war es einfach, diesen Auftrag anzunehmen. Das Metall war bereits neu galvanisiert
worden, somti blieb uns die Aufgabe, die Brillenbügel wieder herzurichten. Diese waren an verschiedenen Stellen gebrochen und stark korridiert. Nun muss man wissen, es handelt sich hierbei nicht um einen Kunststoff auf Öl-Basis sondern um eine Baumwollesthervariante, welche in der Fachsprache nicht als Plastik, sondern als Acetatplattenmaterial bezeichnet wird. Hier liegt schon die Option der Reparatur im Wort. Acetat. Wer im Baumarkt öfter unterwegs ist, findet in der
Farbenabteilung auch Aceton. Aceton ist eine flüchtige Flüssigkeit die stark reizt und Kunstoffe aif Bumwollbasis anlösen oder verbinden kann. Diese Art von Fügen lernten Augenoptiker früher noch ständig. Heute ist diese Kunst des Handwerks immer seltener gefragt. Ursachen sind andere Materialien, die zwar leichter sind als Acetatmaterialien, allerdings auch nicht so Farbinteressant sind. Nun weiter im Reparaturmodus. Nachdem die Metallschiene im Kern des Bügels vom Acetat befreit wurde, ging es auf die Suche nach einem geeigneten farbigen neuen Gegenstück. Fündig wurden wir in unserer Acetatplattensammlung. Nach entsprechender Vorbereitung wurde das erste Stück auf den alten Bügel aufgeschoben. Noch ist dieses etwas zu dick und groß und muss angepasst werden. Dies geschieht durch Feilen mit diversen groben und
feineren Feilen. Anschliessend muss mit unterschiedlich gekörnten Schleifpapier die Oberfläche egalisiert und vorgeschliffen werden. Im danach folgenden Schritt wird der Bügel poliert. Hierzu werden unterschiedliche Politurkörper mit weichen oder festen Gewebe mit Wachs benutzt. Hierdurch erhält die Oberfläche des Acetatmateriales seinen Glanz oder auch nur seine Mattigkeit, je nach Wunsch. Die Kunst des Optikers ist, die richtige Geschwindigkeit und das richtige Wachs zu benutzen. Mit viel Erfahrung gelingt das den meisten Gesellen und Meistern des Augenoptikhandwerks. Last but not least sind die fertig montierten Bügel wieder an Ort und Stelle. Der Aufwand hat ca. 3 Stunden Arbeitszeit in Anspruch genommen. Und wurde
mit 95 Euro berechnet. Das war es der Kundin Wert. Ihr Strahlen im Gesicht beim Abholen wäre ein Bild wert gewesen. Das allerdings würde den Datenschutz tangieren. Belassen wir es bei der Tatsache, sie hat sich mächtig gefreut.
Aus der Werkstatt geplaudert
Was macht ein Augenoptiker in seiner Werkstatt. Viele Kunden wissen nicht wirklich, welche Tätigkeiten notwendig sind, um eine Brille anzufertigen. Damit Sie eine Einblick gewinnen soll hier eine Stelle geschaffen werden, die genau dies beleuchtet. Dieses mal zeigen wir Ihnen wie ein “altes” Schätzchen wieder auf Vordermann gebracht wurde. Nach dem Motto, wo andere aufhören, fangen wir erst an….
Die Kundin berichtete uns, dass Sie eine Brille hat, von der sie sich nicht trennen kann. Sie sei aber in einem nicht mehr schönen Zustand und fragte uns, nachdem Sie in der Stadt wohl schon alle Kollegen besucht hatte, ob wir helfen können. Da wir in unserem Handwerk geübt sind, war es einfach, diesen Auftrag anzunehmen. Das Metall war bereits neu galvanisiert
worden, somti blieb uns die Aufgabe, die Brillenbügel wieder herzurichten. Diese waren an verschiedenen Stellen gebrochen und stark korridiert. Nun muss man wissen, es handelt sich hierbei nicht um einen Kunststoff auf Öl-Basis sondern um eine Baumwollesthervariante, welche in der Fachsprache nicht als Plastik, sondern als Acetatplattenmaterial bezeichnet wird. Hier liegt schon die Option der Reparatur im Wort. Acetat. Wer im Baumarkt öfter unterwegs ist, findet in der
Farbenabteilung auch Aceton. Aceton ist eine flüchtige Flüssigkeit die stark reizt und Kunstoffe aif Bumwollbasis anlösen oder verbinden kann. Diese Art von Fügen lernten Augenoptiker früher noch ständig. Heute ist diese Kunst des Handwerks immer seltener gefragt. Ursachen sind andere Materialien, die zwar leichter sind als Acetatmaterialien, allerdings auch nicht so Farbinteressant sind. Nun weiter im Reparaturmodus. Nachdem die Metallschiene im Kern des Bügels vom Acetat befreit wurde, ging es auf die Suche nach einem geeigneten farbigen neuen Gegenstück. Fündig wurden wir in unserer Acetatplattensammlung. Nach entsprechender Vorbereitung wurde das erste Stück auf den alten Bügel aufgeschoben. Noch ist dieses etwas zu dick und groß und muss angepasst werden. Dies geschieht durch Feilen mit diversen groben
und feineren Feilen. Anschliessend muss mit unterschiedlich gekörnten Schleifpapier die Oberfläche egalisiert und vorgeschliffen werden. Im danach folgenden Schritt wird der Bügel poliert. Hierzu werden unterschiedliche Politurkörper mit weichen oder festen Gewebe mit Wachs benutzt. Hierdurch erhält die Oberfläche des Acetatmateriales seinen Glanz oder auch nur seine Mattigkeit, je nach Wunsch. Die Kunst des Optikers ist, die richtige Geschwindigkeit und das richtige Wachs zu benutzen. Mit viel Erfahrung gelingt das den meisten Gesellen und Meistern des Augenoptikhandwerks. Last but not least sind die fertig montierten Bügel wieder an Ort und Stelle. Der Aufwand hat ca. 3 Stunden Arbeitszeit in Anspruch genommen. Und wurde
Aus der Werkstatt geplaudert
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